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    Talkrunde

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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 11:08

    GreenBhoy hat geschrieben:
    Big John hat geschrieben:Lubo, das ist wirklich richtig gut geschrieben und ich finde mich in den Gedanken wieder. Wir schaffen es nicht, dass Juden mit Ihrem Sportverein um die Ecke ein einfaches Fussballspiel bestreiten, sichern aber Klimakleber ab und jedes Jahr dürfen wir uns ein neues Geschlecht aussuchen können. Es scheint mir, als hätten wir den "peak" an Normalität überschritten.
    Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass unser Fachkräftemangel in Berlin, geeignet ist die richtigen Weichen zu stellen, so schwer die Entscheidungsfindung auch sein mag.
    Da kam mir der Satz von Sheik Rashid (Dubai) in den Sinn:

    Es gibt ein paar Prinzipien, die seit jeher alles im Leben bestimmen. Um genau zu sein: Harte Zeiten formen starke Menschen, starke Männer (ich würde es mit Menschen tauschen wollen), schaffen gute Zeiten, gute Zeiten gebären schwache Männer, und schwache Männer schaffen harte Zeiten.
    Ich habe neulich schon überlegt, ob ich was sagen soll, aber direkt nach dem Lob über die sachliche Diskussion und diesem Kommentar, muss ich es leider tun.

    Ich stimme euch allen eigentlich zu, aber verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso dann solche konservative Hetze benutzt werden muss? Wirklich, ich verstehe es nicht! Niemand, der sich im binären Geschlechtssystem nicht wiederfindet oder seinen Platz dort findet, macht das freiwillig oder aus Spaß, sondern weil es Teil der Person ist. Und es so darzustellen als sei es ein hübsches kleines Hobby, halte ich für mehr als nur bedenklich und es dann in dieser politischen Debatte zu Krieg überhaupt zu erwähnen für absolut unangebracht.

    Klimakleber sind natürlich gerade auch ein beliebtes Feindbild und ich würde mich sicherlich nicht dazusetzen, aber sie haben trotzdem Persönlichkeitsrechte in einer Demokratie, die übrigens in Bayern mal eben außer Kraft gesetzt werden, das gehört auch zum "Schutz", den Leute erfahren, weil sie gelähmt davon sind, keine Zukunftsperspektiven zu haben, weil sehenden Auges der Planet immer weiter zerstört wird auf Basis von whataboutism und vorgetäuschter sozialer Bedenken.

    Ich will euch nicht eure Meinung absprechen und wenn ihr nicht für Dinge seid, in Ordnung, ich bin es für andere Dinge auch nicht. Diese aber für so eine sonst wirklich sachliche Diskussion zu missbrauchen finde ich absolut fehl am Platz.

    So, jetzt bitte weiter mit dem sachlichen Teil.

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    Ich denke nicht, dass es sich um „konservative Hetze“ handelte. Man könnte jetzt den Spieß umdrehen und auch sagen, deine Antwort ist die ganz klassische linke Reaktion darauf. Wir hatten den Kreis unlängst größer gezogen, als nur das Thema „Krieg im nahen Osten oder der Ukraine“, daher finde ich es ganz und gar unsachlich, wenn Du meinen Kommentar hier isoliert betrachtest.

    Mir ging es eher darum, dass wir uns immer nur mit „Nebenbaustellen“, welche sicher ihre Berechtigkeit haben beschäftigen, aber nicht mit den wirklichen zukunftsweisenden Aufgaben. Wie lange gibt es bspw. das Thema Bildung, Schulen etc. und was hat sich geändert? Es scheint eine deutsche „Krankheit“ zu sein, sich im klein klein zu verzetteln. Darum ging es mir…. Dass das Wort Hetze finde ich an dieser Stelle unangebracht. Es ging mir hier um die deutsche Politik. Schau wir haben die höchsten Energiepreise, die Industrie wandert in Teilen ab, die Eigentumsquote ist nach der Schweiz (so viel weiß) am niedrigsten. Von Rente will ich nicht anfangen…. Aber in Sachen Vorschriften, Bürokratie, Auflagen, Regulierung etc was uns alle lähmt und schlussendlich zu keiner „Aufbruchstimmung“ führt, sind wir Weltmeister.

    Ich hoffe ich konnte das zumindest etwas ins richtige Bild rücken.

    Näher möchte ich auf deine Ausführungen nicht eingehen, sonst wird der Kreis wirklich zu groß, insbesondere für ein Forum.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 11:22

    Lubo hat geschrieben:GreenBhoy ist auf Deinen ersten Absatz eingegangen, in dem ich selbst relativ wenige Emotionen drin habe.
    Ich würde gerne auf Deinen letzten Absatz eingehen, Big John!

    An diesem beschriebenen Kreislauf ist sicher ein bisschen etwas dran.

    Aber...

    Z. B. wurde Hitler in einer harten Zeit geboren, hat noch härtere Zeiten erlebt (1. Weltkrieg) und dann die härtesten mit selbst produziert (2. Weltkrieg).

    Harte Zeiten schaffen leider oft auch frustrierte Menschen und Frust ist keine Basis für einen gesunden Aufbau.

    Ich glaube in Zukunft wird es darum gehen, dass man sich selbst eine Machtbasis schafft (mMn durch eine Vereinigung von "mächtigen", freiheitlichen Staaten) und dann auf der gesamten Welt eine ganz neue Art von Toleranz sowie Dialog- und Kompromissbereitschaft kultiviert wird. Jeder in einer Gesellschaft oder gesellschaftsübergreifend muss lernen, einen Schritt zurück zu gehen. Dafür müssen wohl auch neue Formate geschaffen werden.

    Sonst wird irgendwann die Musik ausgehen. Und dann wird es nur noch darum gehen, wer mit und wer ohne Stuhl dasteht (Reise nach Jerusalem - das Bild passt ja ganz gut zum Thema...).

    Meine Bedenken sind wirklich, dass dies eintritt und wir in einem globalen Wirtschaftskrieg (oder Schlimmerem) landen. Dann sollten wir in einem Staat leben, der handlungsfähig ist, und nicht durch die Vetorechte von Staaten ausgebremst wird, die überhaupt nichts zu der Veranstaltung beitragen.



    Ich glaube ich höre auf mit solchen Zitaten, welche immer zerpflückt werden können ;D
    Aber eines „haue“ ich noch raus :D :D

    Helmut Schmidt hatte einst gesagt:

    Mich hat die Macht nicht interessiert! Mich hat auch die Karriere nicht interessiert! Was mich interessiert hat, war die öffentliche Anerkennung.Jemand der nach Macht strebt, ist potenziell ein gefährlicher Mitmensch.
    Jemand der in die Politik geht, muss vorher einen Beruf gelernt und ausgeübt haben!


    Ich habe mehr als nur große Zweifel daran, dass die Leute in unserer Regierung zu der o.g. Aufgabenstellung in der Lage sind. Deine Skizzierung ist ganz und gar richtig. Nur mit einer guten „Machtbasis“ und einer geschlossenen Einheit, wird es zu Veränderungen kommen können. Andernfalls können wir noch so viele Maßnahmen planen, es wird nichts werden.
    Ich finde folgendes Beispiel, macht es etwas greifbar:
    Wir möchten Klimaneutral werden (okay). Meist ohnehin nur auf dem Papier…. Was passiert also mit energieintensiver Industrie? Sie wandert in Teilen ab. Jetzt stellt sich für mich folgende Frage. Wird dieser ausgelagerte Arbeitsplatz oder das damit erwirtschaftete BIP nun Klimaneutraler oder nicht, nur weil er woanders ist? Oder wird diese Wirtschaftsleistung im Ausland dann klimaunfreundlicher?
    Daher war ich immer dafür die Klimastatistik zumindest zum Teil auch aufs BIP runter zu brechen. Macht man das nur über die Einwohnerzahl, stehen Länder mit umfangreicher Industrie immer schlechter darstellen.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 11:40

    Helmut Schmidt wäre so ein Alpha-Tier...

    Aber auch Schmidt lag mal daneben :D

    Ich erinnere an seinen Spruch "Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen".

    Aktuell lechzen wir nach Politikern mit Visionen...
    Und bekommen dafür glattgeschliffene Verwaltungsapparatschiks, die auf Entwicklungen erst reagieren, wenn bereits der letzte in der letzten Schulreihe verstanden hat, dass etwas in die falsche Richtung läuft.

    Vielleicht ist Politik in Zeiten von Social Media, internationalen + undurchsichtigen Verflechtungen sowie unendlichen Ansprüchen der Wähler auch nur noch von solchen Politikern zu leisten.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 11:49

    Lubo hat geschrieben:Helmut Schmidt wäre so ein Alpha-Tier...

    Aber auch Schmidt lag mal daneben :D

    Ich erinnere an seinen Spruch "Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen".

    Aktuell lechzen wir nach Politikern mit Visionen...
    Und bekommen dafür glattgeschliffene Verwaltungsapparatschiks, die auf Entwicklungen erst reagieren, wenn bereits der letzte in der letzten Schulreihe verstanden hat, dass etwas in die falsche Richtung läuft.

    Vielleicht ist Politik in Zeiten von Social Media, internationalen + undurchsichtigen Verflechtungen sowie unendlichen Ansprüchen der Wähler auch nur noch von solchen Politikern zu leisten.


    Das stimmt, jeder liegt mal falsch. Aber wie Du es richtig beschreibst.... Entscheidungen treffen und ggf. später korrigieren, ist immer noch besser, als alles laufen zu lassen.

    Beim letzten Satz bin ich nicht ganz bei Dir. Ich glaube schon, dass so Politiker wie Schmidt beispielsweise - auch heute - uns noch gut zu Gesicht stehen würden. Da gibt es ja auch noch ganz andere Namen die man nennen kann. Aber wie ich es schon geschrieben habe... Man will es nicht.... Lieber wieder ab ins klein klein und nur niemanden "verletzten/ausgrenzen"... Toi Toi Toi :top1
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 12:01

    Natürlich wäre ein Helmut Schmidt auch heute "Gold wert".

    Die Frage ist, wie lange er agieren könnte...

    Die erste unbequeme Entscheidung, und er wäre abgewählt.

    Schau Dir den Vergleich Schröder - Merkel an...

    Egal, was man von Schröders Verhalten nach seiner Kanzlerschaft hält (vieles davon war daneben!), er hat viele Entwicklungen angestoßen, die sich ausgezahlt haben.
    Er hatte eine Regierung aufgestellt mit Charakteren und Ideen.

    Merkel dagegen hat sich im Reagieren und Verwalten profiliert.

    Wer war länger an der Macht?
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 12:19

    Wahrscheinlich schlägt ein Historiker wie Gollum aktuell über meine Ausführungen die Hände über dem Kopf zusammen. :D

    Letztendlich kann jeder nur sein eigenes Umfeld beeinflussen.
    Menschlich bleiben und anderen zuhören, auch wenn deren Meinung für einen selbst noch so verrückt klingt.

    Viele Menschen haben das Vertrauen in Gott und die Welt verloren, suchen verzweifelt irgendwo Halt und lechzen durch die abstrusesten Theorien danach, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

    Solange kein Hass dabei ist, sollte man versuchen, andere nicht zu verurteilen. Auch wenn das zugegeben oft sehr sehr schwer ist.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 12:22

    Woher willst du das wissen, ob die Leute abgewählt werden würden? Wie du schon richtig beschrieben hast, trifft jeder unterschiedliche Entscheidungen. Einige führen davon zu Zuspruch. Einige führen zur Abwendung der Wähler.

    Du hattest in unserer gesamten Diskussion gefragt, warum sich einige Leute Diktatoren wünschen oder warum Merkel länger Kanzlerin war als Schröder? Es gibt ein gutes Buch von Gustav Le Bon dieses heißt Psychologie der Massen. Das Buch wurde 1895 geschrieben. Das Buch ist mit Sicherheit fragwürdig in einigen Punkten, da die Sicht der Menschen damals komplett anders war als heute. Aber im Kern beschreibt es die richtigen Mechanismen, weswegen Massen bewegt werden können oder in Demokratien Wähler das Kreuz an der richtigen oder falschen Stelle machen.

    Wenn jemand meint, das mit unserem Kabinett wir international auch nur 1 cm vorankommen, würde ich dagegen setzen.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon GreenBhoy » Di 7. Nov 2023, 12:27

    Big John hat geschrieben:
    GreenBhoy hat geschrieben:
    Big John hat geschrieben:Lubo, das ist wirklich richtig gut geschrieben und ich finde mich in den Gedanken wieder. Wir schaffen es nicht, dass Juden mit Ihrem Sportverein um die Ecke ein einfaches Fussballspiel bestreiten, sichern aber Klimakleber ab und jedes Jahr dürfen wir uns ein neues Geschlecht aussuchen können. Es scheint mir, als hätten wir den "peak" an Normalität überschritten.
    Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass unser Fachkräftemangel in Berlin, geeignet ist die richtigen Weichen zu stellen, so schwer die Entscheidungsfindung auch sein mag.
    Da kam mir der Satz von Sheik Rashid (Dubai) in den Sinn:

    Es gibt ein paar Prinzipien, die seit jeher alles im Leben bestimmen. Um genau zu sein: Harte Zeiten formen starke Menschen, starke Männer (ich würde es mit Menschen tauschen wollen), schaffen gute Zeiten, gute Zeiten gebären schwache Männer, und schwache Männer schaffen harte Zeiten.
    Ich habe neulich schon überlegt, ob ich was sagen soll, aber direkt nach dem Lob über die sachliche Diskussion und diesem Kommentar, muss ich es leider tun.

    Ich stimme euch allen eigentlich zu, aber verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso dann solche konservative Hetze benutzt werden muss? Wirklich, ich verstehe es nicht! Niemand, der sich im binären Geschlechtssystem nicht wiederfindet oder seinen Platz dort findet, macht das freiwillig oder aus Spaß, sondern weil es Teil der Person ist. Und es so darzustellen als sei es ein hübsches kleines Hobby, halte ich für mehr als nur bedenklich und es dann in dieser politischen Debatte zu Krieg überhaupt zu erwähnen für absolut unangebracht.

    Klimakleber sind natürlich gerade auch ein beliebtes Feindbild und ich würde mich sicherlich nicht dazusetzen, aber sie haben trotzdem Persönlichkeitsrechte in einer Demokratie, die übrigens in Bayern mal eben außer Kraft gesetzt werden, das gehört auch zum "Schutz", den Leute erfahren, weil sie gelähmt davon sind, keine Zukunftsperspektiven zu haben, weil sehenden Auges der Planet immer weiter zerstört wird auf Basis von whataboutism und vorgetäuschter sozialer Bedenken.

    Ich will euch nicht eure Meinung absprechen und wenn ihr nicht für Dinge seid, in Ordnung, ich bin es für andere Dinge auch nicht. Diese aber für so eine sonst wirklich sachliche Diskussion zu missbrauchen finde ich absolut fehl am Platz.

    So, jetzt bitte weiter mit dem sachlichen Teil.

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    Ich denke nicht, dass es sich um „konservative Hetze“ handelte. Man könnte jetzt den Spieß umdrehen und auch sagen, deine Antwort ist die ganz klassische linke Reaktion darauf. Wir hatten den Kreis unlängst größer gezogen, als nur das Thema „Krieg im nahen Osten oder der Ukraine“, daher finde ich es ganz und gar unsachlich, wenn Du meinen Kommentar hier isoliert betrachtest.

    Mir ging es eher darum, dass wir uns immer nur mit „Nebenbaustellen“, welche sicher ihre Berechtigkeit haben beschäftigen, aber nicht mit den wirklichen zukunftsweisenden Aufgaben. Wie lange gibt es bspw. das Thema Bildung, Schulen etc. und was hat sich geändert? Es scheint eine deutsche „Krankheit“ zu sein, sich im klein klein zu verzetteln. Darum ging es mir…. Dass das Wort Hetze finde ich an dieser Stelle unangebracht. Es ging mir hier um die deutsche Politik. Schau wir haben die höchsten Energiepreise, die Industrie wandert in Teilen ab, die Eigentumsquote ist nach der Schweiz (so viel weiß) am niedrigsten. Von Rente will ich nicht anfangen…. Aber in Sachen Vorschriften, Bürokratie, Auflagen, Regulierung etc was uns alle lähmt und schlussendlich zu keiner „Aufbruchstimmung“ führt, sind wir Weltmeister.

    Ich hoffe ich konnte das zumindest etwas ins richtige Bild rücken.

    Näher möchte ich auf deine Ausführungen nicht eingehen, sonst wird der Kreis wirklich zu groß, insbesondere für ein Forum.
    Ich möchte hier auch kein riesiges Fass aufmachen und du hast mit deinen Beispielen in diesem Beitrag absolut Recht. Ich glaube, egal ob man links oder rechts der Mitte steht, kann man sich einig sein, dass in unserer Welt (ich würde es nicht auf Deutschland beschränken, deine Beispiele waren es jetzt, ändert aber nichts) gerade viele Dinge absolut nicht in Ordnung sind. Und ich bin froh, dass du deine vorherigen Beispiele in Perspektive gerückt hast, auch wenn es trotzdem nicht die gewesen wären, die ich dafür gewählt hätte ;-)
    Für mich war das einfach etwas, was ich so nicht unkommentiert stehen lassen konnte.

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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 12:42

    Big John hat geschrieben:Woher willst du das wissen, ob die Leute abgewählt werden würden? Wie du schon richtig beschrieben hast, trifft jeder unterschiedliche Entscheidungen. Einige führen davon zu Zuspruch. Einige führen zur Abwendung der Wähler.



    Ich denke schon, dass es viele gute und vernünftigen Menschen gibt. Auch wenn das aktuell nicht so wirkt, ich glaube sogar, dass es die große Mehrheit ist.

    Aber ich denke, dass es sehr sehr schwer geworden ist, unbequeme Entscheidungen durchzusetzen.
    An allen Ecken warten scharfe Kritiker. Viele Menschen wollen mit Schlagzeilen Geld verdienen. Jeder findet eine Plattform.

    Ich sage nicht, dass es unmöglich ist. Aber das Anspruchsdenken ist doch deutlich durch die Decke gegangen.

    Sicherheit, Wohlstand, Freizeit, Gerechtigkeit, Klimaneutralität, Moral usw. - die Wunschliste ist lang, Punkte davon beeinflussen sich gegenseitig.
    Das alles unter den Randbedingungen von globalisierten Märkten, einem europäischen Bürokratiemonster, einer globalen Bevölkerungsexplosion- und wanderung, aggressiven und expandierenden Diktaturen usw.

    Meine Zukunftsvision von einer möglichen Außenpolitik habe ich bereits beschrieben. Auch ein solcher Gedanke wird kaum auf Resonanz stoßen.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 15:02

    GreenBhoy hat geschrieben:
    Big John hat geschrieben:
    GreenBhoy hat geschrieben:
    Big John hat geschrieben:Lubo, das ist wirklich richtig gut geschrieben und ich finde mich in den Gedanken wieder. Wir schaffen es nicht, dass Juden mit Ihrem Sportverein um die Ecke ein einfaches Fussballspiel bestreiten, sichern aber Klimakleber ab und jedes Jahr dürfen wir uns ein neues Geschlecht aussuchen können. Es scheint mir, als hätten wir den "peak" an Normalität überschritten.
    Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass unser Fachkräftemangel in Berlin, geeignet ist die richtigen Weichen zu stellen, so schwer die Entscheidungsfindung auch sein mag.
    Da kam mir der Satz von Sheik Rashid (Dubai) in den Sinn:

    Es gibt ein paar Prinzipien, die seit jeher alles im Leben bestimmen. Um genau zu sein: Harte Zeiten formen starke Menschen, starke Männer (ich würde es mit Menschen tauschen wollen), schaffen gute Zeiten, gute Zeiten gebären schwache Männer, und schwache Männer schaffen harte Zeiten.
    Ich habe neulich schon überlegt, ob ich was sagen soll, aber direkt nach dem Lob über die sachliche Diskussion und diesem Kommentar, muss ich es leider tun.

    Ich stimme euch allen eigentlich zu, aber verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso dann solche konservative Hetze benutzt werden muss? Wirklich, ich verstehe es nicht! Niemand, der sich im binären Geschlechtssystem nicht wiederfindet oder seinen Platz dort findet, macht das freiwillig oder aus Spaß, sondern weil es Teil der Person ist. Und es so darzustellen als sei es ein hübsches kleines Hobby, halte ich für mehr als nur bedenklich und es dann in dieser politischen Debatte zu Krieg überhaupt zu erwähnen für absolut unangebracht.

    Klimakleber sind natürlich gerade auch ein beliebtes Feindbild und ich würde mich sicherlich nicht dazusetzen, aber sie haben trotzdem Persönlichkeitsrechte in einer Demokratie, die übrigens in Bayern mal eben außer Kraft gesetzt werden, das gehört auch zum "Schutz", den Leute erfahren, weil sie gelähmt davon sind, keine Zukunftsperspektiven zu haben, weil sehenden Auges der Planet immer weiter zerstört wird auf Basis von whataboutism und vorgetäuschter sozialer Bedenken.

    Ich will euch nicht eure Meinung absprechen und wenn ihr nicht für Dinge seid, in Ordnung, ich bin es für andere Dinge auch nicht. Diese aber für so eine sonst wirklich sachliche Diskussion zu missbrauchen finde ich absolut fehl am Platz.

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    Mir ging es eher darum, dass wir uns immer nur mit „Nebenbaustellen“, welche sicher ihre Berechtigkeit haben beschäftigen, aber nicht mit den wirklichen zukunftsweisenden Aufgaben. Wie lange gibt es bspw. das Thema Bildung, Schulen etc. und was hat sich geändert? Es scheint eine deutsche „Krankheit“ zu sein, sich im klein klein zu verzetteln. Darum ging es mir…. Dass das Wort Hetze finde ich an dieser Stelle unangebracht. Es ging mir hier um die deutsche Politik. Schau wir haben die höchsten Energiepreise, die Industrie wandert in Teilen ab, die Eigentumsquote ist nach der Schweiz (so viel weiß) am niedrigsten. Von Rente will ich nicht anfangen…. Aber in Sachen Vorschriften, Bürokratie, Auflagen, Regulierung etc was uns alle lähmt und schlussendlich zu keiner „Aufbruchstimmung“ führt, sind wir Weltmeister.

    Ich hoffe ich konnte das zumindest etwas ins richtige Bild rücken.

    Näher möchte ich auf deine Ausführungen nicht eingehen, sonst wird der Kreis wirklich zu groß, insbesondere für ein Forum.
    Ich möchte hier auch kein riesiges Fass aufmachen und du hast mit deinen Beispielen in diesem Beitrag absolut Recht. Ich glaube, egal ob man links oder rechts der Mitte steht, kann man sich einig sein, dass in unserer Welt (ich würde es nicht auf Deutschland beschränken, deine Beispiele waren es jetzt, ändert aber nichts) gerade viele Dinge absolut nicht in Ordnung sind. Und ich bin froh, dass du deine vorherigen Beispiele in Perspektive gerückt hast, auch wenn es trotzdem nicht die gewesen wären, die ich dafür gewählt hätte ;-)
    Für mich war das einfach etwas, was ich so nicht unkommentiert stehen lassen konnte.

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    Ganz toller Post GreenBhoy! Ehrlich, ich freue mich - Well done!
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 15:32

    Ich warte immer noch darauf, dass Gollum meine Postings auseinandernimmt. Eine staatenunion mit Frankreich, benelux, Skandinavien, Österreich, Schweiz, Irland und Großbritannien…. Gollum muss doch kochen innerlich :D :D
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Di 7. Nov 2023, 19:11

    Mach Dir keinen Stress, mein Freund!

    Die Erwartungen an Deine fundierte Einordnungen sind hoch, also darfst Du Dir auch Zeit lassen ;)

    BTW: Die Diskussionskultur hier finde ich ebenfalls erfrischend. Man merkt, dass diese Themen wirklich viele beschäftigen und man auch mit der eigenen Ansicht in ständiger Überprüfung ist.

    Ich denke in einem gibt es wirklich überhaupt keine Diskussion: Es stehen substantielle Fragen an, die es zu lösen gilt und die Politik sollte sich wirklich auf diese großen Themen fokussieren. Das hat Big John schon gut angeschnitten.
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Di 7. Nov 2023, 20:14

    Lubo hat geschrieben:Mach Dir keinen Stress, mein Freund!

    Die Erwartungen an Deine fundierte Einordnungen sind hoch, also darfst Du Dir auch Zeit lassen ;)

    BTW: Die Diskussionskultur hier finde ich ebenfalls erfrischend. Man merkt, dass diese Themen wirklich viele beschäftigen und man auch mit der eigenen Ansicht in ständiger Überprüfung ist.

    Ich denke in einem gibt es wirklich überhaupt keine Diskussion: Es stehen substantielle Fragen an, die es zu lösen gilt und die Politik sollte sich wirklich auf diese großen Themen fokussieren. Das hat Big John schon gut angeschnitten.



    Jetzt ist mein Selbstwertgefühl wiederhergestellt :D :D :D

    Das Thema ist ernst und ja es stimmt, das treibt viele um.... Was ich vor zwei Monaten dachte kann morgen schon wieder hinüber sein und man muss sich selbst immer wieder "auf den Prüfstand" stellen. Das hast Du bestens erkannt. Irgendwie rast die Zeit an einem vorbei. Das kann man an den eigenen Kindern bspw erkennen. Unfassbar wie schnell alles geht...
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Do 9. Nov 2023, 18:46

    Alter Schwede... Habe mir Deinen Artikel durchgelesen Gollum und werde es später in aller Ruhe nochmals tun...

    Klasse geschrieben. Spiegelt in vielen Punkten auch meine Meinung wieder.

    Sorry, dass ich das sage, aber diese Ausführungen inklusive vieler Quellen und Beispiele sind eigentlich zu "schade" für ein Fußballforum und sollten einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend!

    Bin gespannt, wenn Du meine Ausführungen ein-nordest! ;)
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Sa 11. Nov 2023, 10:37

    Die Idee eines gemeinsamen Staates beschäftigt mich in den letzten Tagen immer mehr. Es gab wohl schon die Idee einer Vereinigung von Großbritannien und Frankreich, siehe Wikipedia. Beide Staaten weisen natürlich große Unterschiede auf. Gerade habe ich einen Artikel in der FAZ gelesen. Dort wird eine Föderation zwischen Deutschland und Frankreich als logische Weiterentwicklung betrachtet.Gemeinsamkeiten gibt es genug. Ich bin wirklich begeistert von einer solchen Idee und könnte mir das gut vorstellen. Die geschichtlich gemeinsamen Wurzeln sind unbestritten. Was meint ihr dazu?
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Big John » Sa 11. Nov 2023, 10:47

    Moin zusammen!
    Ich habe Gollums (man muss es so nennen) Artikel noch nicht gelesen.... Der Grund ist einfach, ich bin in Schottland und schaue mir das Spiel gegen Aberdeen an und dieser Post verdient viel Aufmerksamkeit... vielleicht solle man diesen sogar einfach so stehen lassen...

    Wie gesagt, ohne ihn gelesen zu haben verdient er wohl mehr als nur von uns im Forum gelesen zu werden... würden alle solchen Diskussionen führen, hätten wir weniger Probleme, das ist sicher...

    WELL DONE

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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Dinamo Baden » Sa 11. Nov 2023, 10:52

    Lubo hat geschrieben:Die Idee eines gemeinsamen Staates beschäftigt mich in den letzten Tagen immer mehr. Es gab wohl schon die Idee einer Vereinigung von Großbritannien und Frankreich, siehe Wikipedia. Beide Staaten weisen natürlich große Unterschiede auf. Gerade habe ich einen Artikel in der FAZ gelesen. Dort wird eine Föderation zwischen Deutschland und Frankreich als logische Weiterentwicklung betrachtet.Gemeinsamkeiten gibt es genug. Ich bin wirklich begeistert von einer solchen Idee und könnte mir das gut vorstellen. Die geschichtlich gemeinsamen Wurzeln sind unbestritten. Was meint ihr dazu?

    Hättest du den einen Link zu dem Artikel?


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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Sa 11. Nov 2023, 11:09

    Dinamo Baden hat geschrieben:
    Lubo hat geschrieben:Die Idee eines gemeinsamen Staates beschäftigt mich in den letzten Tagen immer mehr. Es gab wohl schon die Idee einer Vereinigung von Großbritannien und Frankreich, siehe Wikipedia. Beide Staaten weisen natürlich große Unterschiede auf. Gerade habe ich einen Artikel in der FAZ gelesen. Dort wird eine Föderation zwischen Deutschland und Frankreich als logische Weiterentwicklung betrachtet.Gemeinsamkeiten gibt es genug. Ich bin wirklich begeistert von einer solchen Idee und könnte mir das gut vorstellen. Die geschichtlich gemeinsamen Wurzeln sind unbestritten. Was meint ihr dazu?

    Hättest du den einen Link zu dem Artikel?


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    https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3% ... sche_Union

    Deutschland + Frankreich
    https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 42230.html

    Vergleich Wirtschaftsdaten Deutschland/Frankreich:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wi ... s-100.html

    Lass Dich inspirieren mein Freund! :D
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Lubo » Sa 11. Nov 2023, 11:19

    Ein Kritikpunkt dürfte sicherlich die Staatsverschuldung sein:

    https://pole-franco-allemand.de/corona- ... vergleich/

    Stand 2020

    Deutschland

    2,3 Billionen, d.h. 2.300.000.000.000 Euro :D

    Frankreich
    2.6 Billionen, d. h. 2.600.000.000.000 Euro :D

    Nach meiner Rechnung würde das bei 150 Mio Einwohnern ca. 33.000 Euro pro Person bedeuten.

    Klingt viel, aber soviel besser stehen wir alleine ja auch nicht da: 29.000 Euro pro Person (Stand 2020) :D

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Laend ... oKopf.html

    Zum Vergleich: Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (Tand 2021):

    51.000 (Deutschland) zu 45.000 (Frankreich)

    Die Unterschiede bewegen sich also im 10 Prozent - Bereich!
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    Re: Talkrunde

    Beitragvon Dinamo Baden » So 12. Nov 2023, 00:36

    Sehr interessante Überlegungen sind das, wie realistisch sie sein können sind auf ein anderes Blatt Papier geschrieben


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