GreenBhoy hat geschrieben:Ich habe neulich schon überlegt, ob ich was sagen soll, aber direkt nach dem Lob über die sachliche Diskussion und diesem Kommentar, muss ich es leider tun.Big John hat geschrieben:Lubo, das ist wirklich richtig gut geschrieben und ich finde mich in den Gedanken wieder. Wir schaffen es nicht, dass Juden mit Ihrem Sportverein um die Ecke ein einfaches Fussballspiel bestreiten, sichern aber Klimakleber ab und jedes Jahr dürfen wir uns ein neues Geschlecht aussuchen können. Es scheint mir, als hätten wir den "peak" an Normalität überschritten.
Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass unser Fachkräftemangel in Berlin, geeignet ist die richtigen Weichen zu stellen, so schwer die Entscheidungsfindung auch sein mag.
Da kam mir der Satz von Sheik Rashid (Dubai) in den Sinn:
Es gibt ein paar Prinzipien, die seit jeher alles im Leben bestimmen. Um genau zu sein: Harte Zeiten formen starke Menschen, starke Männer (ich würde es mit Menschen tauschen wollen), schaffen gute Zeiten, gute Zeiten gebären schwache Männer, und schwache Männer schaffen harte Zeiten.
Ich stimme euch allen eigentlich zu, aber verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso dann solche konservative Hetze benutzt werden muss? Wirklich, ich verstehe es nicht! Niemand, der sich im binären Geschlechtssystem nicht wiederfindet oder seinen Platz dort findet, macht das freiwillig oder aus Spaß, sondern weil es Teil der Person ist. Und es so darzustellen als sei es ein hübsches kleines Hobby, halte ich für mehr als nur bedenklich und es dann in dieser politischen Debatte zu Krieg überhaupt zu erwähnen für absolut unangebracht.
Klimakleber sind natürlich gerade auch ein beliebtes Feindbild und ich würde mich sicherlich nicht dazusetzen, aber sie haben trotzdem Persönlichkeitsrechte in einer Demokratie, die übrigens in Bayern mal eben außer Kraft gesetzt werden, das gehört auch zum "Schutz", den Leute erfahren, weil sie gelähmt davon sind, keine Zukunftsperspektiven zu haben, weil sehenden Auges der Planet immer weiter zerstört wird auf Basis von whataboutism und vorgetäuschter sozialer Bedenken.
Ich will euch nicht eure Meinung absprechen und wenn ihr nicht für Dinge seid, in Ordnung, ich bin es für andere Dinge auch nicht. Diese aber für so eine sonst wirklich sachliche Diskussion zu missbrauchen finde ich absolut fehl am Platz.
So, jetzt bitte weiter mit dem sachlichen Teil.
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Ich denke nicht, dass es sich um „konservative Hetze“ handelte. Man könnte jetzt den Spieß umdrehen und auch sagen, deine Antwort ist die ganz klassische linke Reaktion darauf. Wir hatten den Kreis unlängst größer gezogen, als nur das Thema „Krieg im nahen Osten oder der Ukraine“, daher finde ich es ganz und gar unsachlich, wenn Du meinen Kommentar hier isoliert betrachtest.
Mir ging es eher darum, dass wir uns immer nur mit „Nebenbaustellen“, welche sicher ihre Berechtigkeit haben beschäftigen, aber nicht mit den wirklichen zukunftsweisenden Aufgaben. Wie lange gibt es bspw. das Thema Bildung, Schulen etc. und was hat sich geändert? Es scheint eine deutsche „Krankheit“ zu sein, sich im klein klein zu verzetteln. Darum ging es mir…. Dass das Wort Hetze finde ich an dieser Stelle unangebracht. Es ging mir hier um die deutsche Politik. Schau wir haben die höchsten Energiepreise, die Industrie wandert in Teilen ab, die Eigentumsquote ist nach der Schweiz (so viel weiß) am niedrigsten. Von Rente will ich nicht anfangen…. Aber in Sachen Vorschriften, Bürokratie, Auflagen, Regulierung etc was uns alle lähmt und schlussendlich zu keiner „Aufbruchstimmung“ führt, sind wir Weltmeister.
Ich hoffe ich konnte das zumindest etwas ins richtige Bild rücken.
Näher möchte ich auf deine Ausführungen nicht eingehen, sonst wird der Kreis wirklich zu groß, insbesondere für ein Forum.

MARTIN O'NEILL - LEGEND 



